| Segelkunstflug Weltmeisterschaft 2007 |
| Geschrieben von: Mayer Michael |
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Ein Erlebnisbericht von Michael Mayer...
Tag 1, Samstag 11 August
Tag 2, Sonntag 12 August
Tag 3 bis 6, Montag 13 August bis Donnerstag 16 August
Am Dienstag haben uns unsere Fliegerkollegen Werner, Manfred und Roland besucht welche in Michldorf auf Fliegerlager waren. Am Mittwoch ist dann Helmut und Gerhard mit der Dimona auf einen Kurzbesuch gekommen was uns natürlich sehr gefreut hat. Ab Donnerstagvormittag konnten wir dann trotz schönen Wetters nicht mehr fliegen da aufgrund des starken Nordwestwindes ziemliche Turbulenzen in der Box waren. Tag 7, Freitag 17 AugustZiemlich mieses Wetter und es konnte nicht geflogen werden. Wir verbrachten den Nachmittag in Schladming im Hallenbad. Am Abend freuten wir uns dann schon auf die Eröffnungsfeier. Der Einmarsch der Nationen in der Tennishalle war dann auch ein tolles Erlebnis bei dem doch ein gewisses Kribbeln im Bauchraum spürbar war. Noch mehr gekribbelt hat es dann als wir Piloten feststellen mussten dass es zwei streng getrennte Bereiche in der Halle gab. Den sogenannten VIP Bereich mit schön gedeckten Tischen und Buffet bzw. den hinteren „Standard“ Bereich für das „normale“ Volk mit Pommes vom Pappteller. Auch wir Piloten waren beim „normalen Volk“ untergebracht. Mit etwas Unmut im Bauch sind wir dann bei Zeiten wieder gegangen. Tag 8, Samstag 18 AugustBei super Wetterbedingungen endlich der erste Wertungstag. Ich war als erster Österreicher am Start (Startnummer 4) Das erste Programm die bekannte Pflicht (das Programm das mir eigentlich sehr gut gelegen ist). Mit etwas Verspätung konnten wir dann leider erst am Nachmittag endlich loslegen. Bis kurz vor dem Start war ich sehr relaxed. Ich fühlte mich voll gut drauf und freute mich extrem auf den Flug. Als ich dann im Flieger gesessen bin und das Seil eingeklinkt wurde verspürte ich die zunehmende Anspannung. Im Schlepp hatte ich dann ein echt flaues Gefühl im Bauch. Im Schlepp versuchte ich mich so gut als möglich wieder zu entspannen, was aber nur teilweise gelungen ist. Dann ausklinken und los ging das Ganze. Erste Figur, 45° ab, halbe gesteuerte Rolle in den Rücken und bei knapp 300km/h negativ rauf (-6 / +8g). Soweit so gut. Dann halbe gerissene, Weibchen ¼ ab, Humpty ¼ auf, Chinese Loop, 45°Humpty mit halber gestossener Rolle, vier punkt Rolle, Turn und 180° Innenrollenkreis. Bis zur Hälfte des Programmes war ich gut unterwegs. Beim 45° Humpty hat mir die halbe Rolle beim Stossen zwar ausgehängt, nach 90° aber wieder eingehängt (Strömung ist wieder angelegen). Somit Figur genullt. Der Turn war dann zum Schluss auch nicht mehr der Hammer da ich Nerven zeigte. Nun, ich war mit dem Flug nicht zufrieden da ich im Training deutlich besseres gezeigt hatte. Christof hatte zwar keinen Nuller drinnen, allerdings ist er nicht wahnsinnig schön geflogen (kann es viel besser). Zudem ist er 15 Sekunden im Penaltyland geflogen und hat zum Abschluss auch noch einen Höhenpieps kassiert = 100 Penaltys in Summe. Der Rest vom Team ist auch nicht ganz den Erwartungen entsprechend geflogen. Somit waren dann Conni, Ewald und Gregor als beste Österreicher zwischen 10 und 20. Der Rest war verstreut, Sigi, Chris und ich auf den Plätzen 48, 49 und 50 von 51 Teilnehmern. Pech hatte Dietmar welcher ebenfalls beim Stossen nach dem 45°Humpty keinen vollen Höhenruderausschlag hatte. Grund war die Schlaufe beim Fallschirm welche zwischen Steuerknüppel und Bein geraten ist. Somit schaute die gestossene Rolle eher nicht nach gestossen aus und kassierte dafür eine dementsprechend schlechte Wertung. Sehr erfreulich war dann am Nachmittag der Besuch aus Vorarlberg von meinem Bruder Thomas, mit Kollegen Günter und Helmut. Sie sind gerade rechtzeitig gekommen als ich gestartet bin. Ich durfte nach dem Flug und der Begrüssung vom „xsi Berger“ Fanclub auch gleich ein kurzes Interview bei Antenne Steiermark geben. Am Abend sind wir dann zusammen Essen gegangen und so gegen 23Uhr ins Bett da am Sonntag mit Sicherheit wieder geflogen wird. Tag 9, Sonntag 19 AugustHeute die erste Unbekannte. An sich ein nicht wahnsinnig problematisches Programm, allerdings mit ein paar versteckten Knackpunkten. So waren z.B. etliche Rollen drinnen welche leicht zum vergessen waren. Und besonders die Figur Nummer drei welche mit max. Speed und max. –g geflogen werden muss (halber Looping negativ nach oben mit halber gestoßener Rolle in den Rücken, 300km/h + und -7g Belastung, da siehst du nicht mehr aus den Augen) Nun, wir waren eigentlich alle sehr gespannt wie die Figur Nummer drei zum Fliegen geht. Keiner wusste so recht wie man das Ding am besten fliegen sollte. Nur in einem waren wir uns einig, viel Speed ist notwendig. Der erste „Testkandidat“ war dann Michael Zistler. Er flog gesamthaft ein sehr gutes Programm, nur bei der Figur drei sah die gestossene Rolle eher nach fallendem Herbstlaub aus. Der erste Österreicher war Stri, welcher das Programm gut runtergeflogen hat. Als ich dann an der Reihe war, ist die Luft schon deutlich Turbulenter geworden und ich hatte zugegeben bei der Figur Nummer drei etwas „schiss“. Somit bin ich das ganze Programm etwas mit „angezogener Handbremse“ geflogen. Es sah aus meiner Sicht zumindest so aus. Die Schiedsrichter waren hingegen anderer Meinung und ich landete so ca. auf dem 35 Platz. Chris lief es zwar besser, landete aber auch nur zwei Plätze vor mir. Gut geflogen ist auch unser Schweizer Kollege Christian Schmid, ihm hat das Programm so gut gefallen dass er glatt die letzte Figur vergessen hat und in ca. 450m ab gewackelt hat. Tja, that`s life. Tag 10, Montag 20 AugustTag 11, Dienstag 21 August
Tag 12, Mittwoch 22 August
Tag 13, Donnerstag 23 August
Tag 14, Freitag 24 August
Tag 15, Samstag 25 August
Die Platzierungen der Österreicher, nicht ganz Erwartungsgemäß aber doch erfreulich.
Detaillierte Ergebnisse und alle Punkte gibt`s unter www.wgac2007.com. Unsere Lieblingsnachbarn konnten zufrieden sein, Sie holten Silber in der Mannschaft und durch Maxu die Silbermedaille in der Unbekannten. Pech hatte Olaf, ihm blieb die Bronzemedaille um 1% in der Gesamtwertung verwehrt. Auch Girgl war bis zum Ende gut im Rennen, leider verpatzte er den letzten Durchgang. Am Nachmittag dann noch die Abschlussflugshow. Highlight war sicherlich Hannes Arch auf seiner Edge 540, N540HA Am Abend war dann noch die Siegerehrung mit tollem Essen vom Buffet mit Party.Am Abend war dann noch die Siegerehrung mit tollem Essen vom Buffet mit Party. Tag 16, Sonntag 26 August
Zum Abschluss
Besonderer Dank gilt folgenden Personen
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Am Sonntagvormittag zeichnete sich langsame Wetterbesserung ab. Wir bauten unseren FOX auf in der Hoffnung doch noch fliegen zu können. Am späteren Nachmittag besserte sich das Wetter dann rasch, sodass jeder noch zwei Trainingsflüge machen konnte.
Am Montag Stand auch Training mit unserem Mentalcoach Tom Schroffenegger auf dem Programm. Hierbei ging es speziell um unsere gemeinsamen Ziele sowie das Thema Teambuilding.



