Es war nicht aufzuhalten...
1889Alles Fliegen beruht auf Erzeugung von Luftwiderstand, alle Flugarbeit besteht in Überwindung von Luftwiderstand.
Otto Lilienthal, 1889 1911, 28. August ~ Der erste Flugversuch in VorarlbergDer österreichische Flieger Paul Fiedler beabsichtigte in Bregenz einen Schauflug zu geben:
Endlich 5 ¼ Uhr löste sich die allgemeine Spannung, denn Fiedler stieg wirklich auf. Jedoch die Sache ging gleich anfangs nicht recht vonstatten; er konnte sich kaum 20 Meter hoch erheben. Die Herrlichkeit war auch sehr bald zu Ende. Fiedler versuchte über den See zu fliegen, konnte aber nicht verhindern, daß er ins Wasser fiel und herausgefischt werden mußte. Sonderbeilage des Vorarlberger Tagblattes vom 25. April 1936: „Der Flugsport in Vorarlberg“. Zum 1. Vorarlberger Segelflugtag am 3. Mai 1936 in Bregenz am Bodensee.
1913 ~ Die erste Landung in Vorarlberg Es war im Jahre 1913, als der Flugzeugbesitzer und aus Rankweil stammende Leo Tiefentaler aus Wien kommend auf den Wiesen von Brederis ohne Unfall landete.
Es war keine aufgezwungene Landung, keine Notlandung, sondern eine regelrechte, beabsichtigte Ziellandung. Es sei noch erinnert, daß es sich hier um das erste Flugzeug, noch dazu um ein „landeigenes“, das in Vorarlberg landete, handelte.
Sonderbeilage des Vorarlberger Tagblattes vom 25. April 1936: „Der Flugsport in Vorarlberg“. Zum 1. Vorarlberger Segelflugtag am 3. Mai 1936 in Bregenz am Bodensee. Aufschwung während des Ersten WeltkriegesUnser Ländle kann sich rühmen, einige erfahrene Kriegsflieger zu besitzen, ... Vor allem sollen hier
Ing. Joh. M. Luger (Dornbirn), Dreher (Lustenau), Major Hämmerle (Lustenau), Vonbun (Frastanz), Oberleutnant Winder (Dornbirn), Oberwachtmeister A. Mähr (Bregenz), Dr. Stadelmann (Buch) und besonders B. Moosbrugger (Nüziders), Eugen Bösch (Lustenau), Koch (Frastanz) und Franz Ziehhaus (Bregenz)
erwähnt werden. Sonderbeilage des Vorarlberger Tagblattes vom 25. April 1936: „Der Flugsport in Vorarlberg“. Zum 1. Vorarlberger Segelflugtag am 3. Mai 1936 in Bregenz am Bodensee.
Aufschwung der Segelfliegerei nach dem Ersten WeltkriegVor allem die geknebelte Luftfahrt war Ursache für den Beginn einer Zeit, in der sich viele Flugbegeisterte der Gleitfliegerei verschrieben und damit den unglaublichen Aufstieg des Segelflugsports einleiteten.
1922, 18. August ~ Die Geburtsstunde des Segelfluges Am Nachmittag des 18. August startete auf der Wasserkuppe der Hannoveraner Martens auf „Vampyr“. Er segelte über 50 Minuten in 100 m Höhe zwischen Wasserkuppe und Pferdskopf, setzte dann zum Streckenflug an und landete nach 9 km und einer Gesamtzeit von 1 Stunde und 6 Minuten im Tale. Die erste Flugstunde ohne Motor war die Geburtsstunde des Segelfluges.
Erste Aktivitäten in Vorarlberg- Bereits um 1918 baute Walter Kittelberger aus Bregenz seinen ersten Gleiter.
- Um 1922 baute er ein Flugzeug, das er ohne Überspannung an einige Herren in Lindau liefern musste.
- Um 1924 wurde eine Fliegergruppe in Lindau gegründet.
- 1925 entstand der Verein „Flugsport Bregenz“. Im gleichen Jahr fand der erste Flugtag auf dem Pfänder statt.
- Zu Ostern 1929 fand ein Flugtag in Höchst statt.
- 1929 erfolgten die ersten Flüge vom Pfänder mit Landungen in Neu-Amerika und Lindau.
Sonderbeilage des Vorarlberger Tagblattes vom 25. April 1936: „Der Flugsport in Vorarlberg“. Zum 1. Vorarlberger Segelflugtag am 3. Mai 1936 in Bregenz am Bodensee.
1932 ~ Nun ging es wirklich los!So wurden im Sommer 1932 die Bregenzer, die Bludenzer, die Feldkircher und die Frastanzer Segelflieger- und Fliegergruppen gegründet. Sonderbeilage des Vorarlberger Tagblattes vom 25. April 1936: „Der Flugsport in Vorarlberg“. Zum 1. Vorarlberger Segelflugtag am 3. Mai 1936 in Bregenz am Bodensee.
1933 ~ Das Jahr der Gründung...
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